Städtebauliche Struktur :::
Das Areal am Breslauer Platz ist durch zwei Strukturen maßgeblich geprägt. Den Grundriss prägt eine Dreiecksstruktur, die sich aus der Diagonalstellung des Hauptbahnhofes ableitet und im Aufriss ergibt sich ein Höhenverlauf, der die Uferkante zum Rhein stark abfallen lässt.
Beide Charakteristika werden durch unsere städtebauliche Struktur aufgenommen und qualitätsvoll verstärkt. Das rautenförmig verschobene Grundraster fügt sich wie selbstverständlich in die Umgebung ein, die Topographie des Terrains wird erlebbar, begehbar und sichtbar gemacht
Die städtebauliche Struktur ist dadurch einerseits einzigartig und unverwechselbar, gleichzeitig aber auch unauffällig, einfach und robust.
Es entsteht eine starke Durchlässigkeit des Gebietes, sowohl in Nord-Süd-Richtung als auch in Ost-West-Richtung ohne dabei auf eine urbane Dichte und auf klare Raumkanten verzichten zu müssen.
Die städtebauliche Struktur liegt bewusst außerhalb der bekannten Muster Block und Solitär. Sie vereint beide Morphologien und verbindet die positiven Eigenschaften der klaren Raumbildung (Block) mit ablesbarer Eigenständigkeit (Solitär). Negative Eigenschaften werden ausgeschlossen, denn die städtebauliche Matrix ist weder hermetisch geschlossen (Block) noch selbstbezogen (Solitär).