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  • Bibliothek 21 Stuttgart

    Realisierungswettbewerb/ 1999
    Ulrich Königs, Ilka Assmann, Aysin Ipekci

    Es entsteht ein spannungsvoller ambivalenter Freiraum zwischen der umgebenden Straßenrandbebauung und der Bibliothek. Dieser öffentliche Raum bildet das eigentliche Entree und Foyer zur Bibliothek, ähnlich dem Place de la Beaubourg vor dem Centre Pompidou. Der Außenraum fließt unter der Bibliothek hindurch – Grenzen verschwimmen.

    Die Schatten der Zukunft zeigen sich in der Gegenwart. Die künftigen Abenteuer der Menschen beginnen in den Köpfen. Was geschehen wird, muß längst vorher geträumt werden. (Peter Sloterdijk)

    Die Ordnung der Bibliothek folgt dem Prinzip der freien Assoziation. Im Gegensatz zu einer linearen, systematischen Organisationsstruktur ermöglicht ein solches offenes System größtmögliche Flexibilität, Adaptivität und Effektivität. Ähnlich der Organisatzionsstruktur unseres Gehirns entsteht so ein komplexes, nichtlineares System, was in der Lage sein wird die Aufgabenstellung auf zukunftsweisende Art zu bearbeiten. Ähnlich einem Buch, welches zwar eine lineare Seitenabfolge als externes Organisationsprinzip aufweist, aber im Inneren eine freie assoziative Ordnung entfaltet.