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    Realisierungswettbewerb/ 1999
    Ulrich Königs, André Rethmeier, Bernd Jäger

    Die Neuordnung des Areals am Karolinenplatz und der Alexanderstraße folgt dem Prinzip der Vernetzung von universitätsnahen Einrichtungen mit der Innenstadtstuktur und dem nahen Grünräumen. Klare Kantenbildungen und raumbildende Verdichtungen unterstützen wichtige Blick- und Wegebeziehungen. Aus der "Platte" wird eine Medienplattform des 21. Jahrhunderts, eng verknüpft mit der GMD, der TUD und dem Audimax. So könnten Synergieeffekte entstehen und das Raumprogramm optimiert werden. Die GMD wird an dieser Plattform mit zwei Baukörpern nutzungsgerecht aufgeteilt. Die Büroscheibe am Herrngarten bietet der GMD städtebauliche Prägnanz ohne das Gesamtgefüge zu dominieren. Der Neubau des Wissenschafts- und Kongreßzentrums entlang der Alexanderstraße hat Signalwirkung: Offenheit, Transparenz, Kommunikation und architektonischer Anspruch bilden ein unverwechselbares Grundthema, welches Gestaltprägend wird. Die Form des Baukörpers reagiert sensibel auf den topographisch und historisch gepägten Ort und die komplexe Aufgabensteilung. Die Nutzungsbereiche sind klar gegliedert und bilden ein hohes Maß an variabler Funktionalität. Die Volumenentwicklung entlang der ansteigenden Topographie, die im Gebäude fortgesetzt wird, läßt eine architektonisch anspruchsvolle Raum-Körperbildung entstehen. Der Neubau der Schader-Stiftung wird als eigenständiger Baukörper unmittelbar am Eingangsbereich in den Grünraum entlang des Schloßgrabens integriert. Insgesamt entsteht so ein städtebauliches und funktionales Gefüge von hoher Integrationskraft und Prägnanz, die weit über regionale Grenzen hinaus dem Wissenschaftsstandort Darmstadt ein zukunftsorientierte Identität gibt.