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    Realisierungswettbewerb/ 1996
    Ulrich Königs, Ilse Königs, Sabine Wierlemann

    Unser Vorschlag für den Landtag des Freistaates Thüringen beinhaltet eine relativ einfache, aber eindringliche Lösung. Unser Ziel war es, eine subtile Ikonographie zu entwickeln, die den Ort, seine Zeitschichten und die Aufgabe erfahrbar werden läßt. Es entsteht eine vielschichtige Offenheit, die wir als Beitrag zum Thema "Gebaute Demokratie" verstehen. Nicht ein Austausch Neu gegen Alt war unsere Philosophie, sondern ein komplexes Wechselspiel aus Brüchen und Kontinuitäten.

    Ausgehend von den beiden bestehenden markanten Gebäuden, dem Verwaltungsbau an der Arnstetter Straße und dem Hochhaus, entwickelten wir eine einfache städtebauliche Grundstruktur, die von einer bis jetzt eher heterogenen städtebaulichen Situation zu einer homogenen, entwicklungsfähigen Grundordnung überleitet. Durch die Schließung des Karrees mit den Flügelbauten entsteht eine eindeutige Randbebauung zum Beethovenplatz. Nach Norden und Süden wird eine klare Raumgliederung erreicht. Der neue Kubus übernimmt die städtebauliche Schlüsselfunktion: Er integriert auf subtile Weise das alte Hochaus in die Gesamtanlage und bildet das Herz des neuen Landtages mit durchgängig öffentlichen Funktionsbereichen und dem Plenum mit Ausblick über die Stadt und das Land Thüringen.